Eine Teilnehmergeschichte aus dem Yogastudioonline
Es gibt Geschichten, die erzählen wir hier besonders gern. Weil sie zeigen, was passiert, wenn eine Yogalehrerin nicht nur Wissen sammelt, sondern es wirklich lebt – und daraus etwas Eigenes entstehen lässt.
Miriam, von allen Miri genannt, hat drei Ausbildungen bei uns gemacht: Prä- und Postnatalyoga, Aromayoga und Somatic Yoga. Heute unterrichtet sie in eigenen Workshops, plant ihr erstes somatisches Retreat und bringt im Herbst ihr eigenes Online-Programm an den Start.
Angefangen hat alles an einem ganz anderen Ort.
2017: drei bis vier Stunden Zug, Rückenschmerzen, eine fremde Stadt
„Ich bin 2017 das erste Mal zum Yoga gegangen“, erzählt Miri. „Damals bin ich täglich 3–4 Stunden mit dem Zug zur Arbeit gependelt, war sehr neu in einer fremden Stadt und mental sehr gestresst von vielen neuen Herausforderungen.“
Dazu kam der Körper. Ein Jahr zuvor ein Bandscheibenvorfall, danach massive Rückenschmerzen. Sie suchte etwas, das beides auffängt: „Etwas, das mich mental ausgleicht und gleichzeitig meinem Körper gut tut.“
Vielleicht kennst du diesen Moment. Für viele Yogalehrerinnen fängt der Weg genau da an – nicht mit dem Wunsch zu unterrichten, sondern mit dem Wunsch, selbst wieder atmen zu können.
2022: Der Punkt, an dem Yoga tiefer wurde
Fünf Jahre lag zwischen der ersten Yogastunde und der Yogalehrerausbildung. Fünf Jahre, in denen Yoga für Miri immer mehr wurde als Bewegung.
„Ich habe Yoga viel tiefgründiger kennengelernt und mich sehr für Yoga auch abseits von der Matte interessiert. Mich haben die Chakren sehr fasziniert – ich wollte mein Wissen durch die Ausbildung für mich vertiefen.“
Für sich. Nicht, um sofort ein Business daraus zu bauen. Das kam später von allein – wie so oft, wenn eine Yogalehrerin ihrem eigenen Interesse folgt, statt einem Businessplan.
Drei Ausbildungen, die alles verändert haben
Bei Yogastudioonline hat Miri Prä- und Postnatalyoga, Aromayoga und Somatic Yoga absolviert.
Die Aromayogaausbildung hat ihren Unterricht grundlegend verändert:
„Aromaölyoga war für mich eine Richtung, die ich wahnsinnig spannend fand. Diese Ausbildung hat grundlegend verändert, wie ich unterrichte. Ich binde ätherische Öle in jeden Workshop und viele Kurse ein – sie sind ein riesiger Mehrwert für meine Teilnehmer:innen.“
Die Somatic Yoga Ausbildung kam dazu, weil sie ein Thema schon länger begleitet hat:
„Somatic Yoga wollte ich unbedingt machen, da ich schon länger das Thema Nervensystem aufgreife. Das hat mir vertieft geholfen, meine Angebote online und in Präsenz nochmal sehr zu vertiefen.“
Warum online für sie der richtige Weg war
Miri ist seit fast vier Jahren selbstständig. Feste Ausbildungswochenenden über Monate hinweg? Schwierig.
„Mir gefällt, dass ich alles in meinem Tempo und in meiner Zeit machen kann, da ich als Selbstständige nicht immer gleich Zeit finde.“
Aber das war nicht der eigentliche Punkt. Der eigentliche Punkt war die Kombination:
„Ich finde die Kombination aus Praxis und Wissen wahnsinnig toll. Die Praxis erlaubt mir, selbst ins Spüren zu gehen und eigene Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Ausbildung mitzunehmen. Das finde ich unheimlich wichtig und tiefgreifend. Jede Ausbildung transformiert einen selbst.“
Genau darum geht es uns bei jeder Yogalehrerausbildung online, die wir bauen. Du sollst nicht Wissen auswendig lernen, das du dann irgendwie weitergibst. Du sollst es an dir selbst erleben – und von dort aus unterrichten.
Das fehlende Puzzleteil
Auf die Frage, was die Ausbildungen für ihren heutigen Weg bedeuten, antwortet Miri mit einem Wort, das hängen bleibt: Fundament.
„Durch die Ausbildungen habe ich meinen ganz eigenen Stil gefunden, zu unterrichten und Workshops zu halten. Ich finde gerade die ätherischen Öle sehr kraftvoll – schon allein der Geruch beim Hereinkommen in den Raum verändert die Erfahrung für die Teilnehmer:innen. Das alles mit eigenem Wissen wie den Chakren zu verbinden, hat mir das Fundament gegeben, ganz neue Erfahrungen zu schaffen.“
Und dann kam Somatic Yoga:
„Die Somatik-Ausbildung hat mir noch das letzte Puzzleteil gegeben, das ich gebraucht habe. Ich finde es sehr kraftvoll, somatisches Yin Yoga mit ätherischen Ölen zu verbinden.“
Das ist der Moment, in dem aus Ausbildungen eine eigene Handschrift wird. Nicht eine Methode, kopiert von jemand anderem. Sondern eine Verbindung, die es so vorher nicht gab – weil sie aus ihrem Weg entstanden ist.
Was Yoga bei ihr selbst verändert hat
Ehrlich gesagt ist das der Teil ihrer Antworten, der mich am meisten berührt hat.
„Ich bin seit fast vier Jahren selbstständig, was nicht immer einfach ist. Ich habe in den letzten Jahren so viel unterrichtet, dass ich mich dieses Jahr sehr danach gefühlt habe, mich mehr zurückzunehmen und um mich zu kümmern. Die Somatik-Ausbildung und die Praxisvideos waren genau das Richtige für mich. Ich fühle mich jetzt wieder ganz bei mir, spüre meine Energie, die wieder voll da ist, und meine Kreativität, die wieder fließt.“
Viele Yogalehrerinnen kennen diesen Punkt: Du gibst so viel, dass für dich selbst nichts übrig bleibt. Und die Ausbildung, die du eigentlich für deine Teilnehmerinnen machst, wird zu dem Ort, an dem du wieder auftankst.
„Ich selbst habe diese Tools gebraucht – und finde es umso kraftvoller, das nun aus eigener Erfahrung weiterzugeben.“
Was daraus entstanden ist
Miri unterrichtet nicht nur anders. Sie baut gerade etwas Eigenes auf:
- Erste somatische Angebote hat sie bereits gehalten – mit sehr positivem Feedback.
- Ein kleines somatisches Retreat ist für den Herbst bei ihr vor Ort geplant: ankommen, spüren, Tools für den Alltag mitnehmen.
- „The Calm Space“, ihr neues Online-Programm, startet ab ca. September. Ein Ort, an dem jede findet, was sie an diesem Tag gerade braucht.
„Durch die Ausbildungen habe ich Erfahrungen gemacht, die mir selbst so gut tun. Dieses Gefühl, bei sich anzukommen, möchte ich nun weitergeben.“
Was du aus Miris Geschichte mitnehmen kannst
Drei Dinge bleiben bei mir hängen:
Dein Weg braucht keinen geraden Verlauf. Zwischen erster Yogastunde und Yogalehrerausbildung lagen bei Miri fünf Jahre. Das ist kein verlorene Zeit, das ist Reifezeit.
Deine Handschrift entsteht aus Kombination, nicht aus Kopie. Ätherische Öle plus Chakrenwissen plus somatisches Yin Yoga – das gibt es so kein zweites Mal. Genau das macht dein Angebot unverwechselbar.
Eine Ausbildung wirkt zuerst bei dir. Und erst dann bei deinen Teilnehmerinnen. Was du selbst durchlebt hast, kannst du glaubwürdig weitergeben.
Danke, liebe Miri
Danke, dass du deine Geschichte mit uns teilst – so offen, so ehrlich, so wenig glattgebügelt.
Wenn du Miri und ihre Arbeit kennenlernen möchtest:
🌿 Website: www.yogawithmiri.de
📸 Instagram: @yoga.withmiri
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